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Henning Harter nennt das Wahlergebnis seiner SPD überragend

070807 Henning Harter Portrait
13. September 2011 0 Kommentare

Der Mann hat allen Grund zur Freude. Nicht nur, dass Henning Harter mit 1.273 Stimmen den bei weitem größten Zuspruch bei den Gehrdenern gefunden hat. Nicht nur, dass seine Partei das gute Ergebnis von 2006 hat bestätigen können. Heute Morgen wurde auch noch klar, dass der Vorsitzende der Gehrdener SPD in die Regionsversammlung einzieht. Dieser persönliche Erfolg setzt für Harter einem gelungenen Wahlwochenende die Krone auf.

„Meine Wahl in die Regionsversammlung trotz des ungünstigen Listenplatzes stärkt uns auch in Gehrden“, sagt Harter am Morgen nach der Wahl. Das neue Gewicht will der SPD-Vorsitzende nun auch in die Ratsarbeit einbringen. Unterstützt wird er dabei auch durch eine Reihe neuer Gesichter, allen voran Cord Mittendorf, der mit sensationellen 451 Stimmen vom letzten Listenplatz aus direkt in das Gremium gewählt wurde. "Unser Joker - die Rechnung ist voll aufgegangen", freut sich Harter über Mittendorfs Erfolg.
Einer Gruppenbildung im Rat in welcher Konstellation auch immer erteilt Harter eine Absage. Er will sich in Zukunft an Sachthemen orientieren und kann sich dabei auch wechselnde Mehrheiten vorstellen. „Nach dem Ende der SPD/FDP/Grüne-Gruppe vor zwei Jahren haben wir auch mit der CDU-Fraktion zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit gefunden“, betont der Chef der SPD, die wolle man fortsetzen.
Drei Sachthemen stehen ganz oben auf Harters Agenda. Die Sozialdemokraten wollen unter dem Stichwort „Thiemorgen 2“ weiteres kommunales Bauland zur Verfügung stellen, um junge Familien in die Burgbergstadt zu locken oder hier zu halten. Wichtig ist der SPD dabei, dass es auch beim „Thiemorgen 2“ ähnliche Vergünstigungen gibt, wie beim Vorgänger „Thiemorgen“. Bei einer Passivhaus-Bauweise wird dort der Grundstückspreis um 3000 Euro und bei einer Ausführung nach KfW-Standard um 1.500 Euro reduziert. Für jedes im Haushalt lebende Kind unter 18 Jahren gibt es eine Kaufpreisreduzierung von 1.000 Euro. 
Ähnliche Bedeutung wie dem kommunalen Bauland misst Harter der jetzt angelaufenen Innenstadtsanierung bei. Und auch die möglichen Konsequenzen aus der Sportplatzbedarfsanalyse sind für die Gehrdener SPD eine Herzensangelegenheit.
Keine Veränderung wird es laut Harter im Umgang mit der Verwaltung geben. „Die Zusammenarbeit mit Bürgermeister Hermann Heldermann ist vertrauensvoll und konstruktiv und soll genau so fortgesetzt werden“, sagt Harter. Das ändere jedoch nichts daran, dass man auf der Grundlage des Wahlergebnisses von gestern auch über zukünftige Kandidaturen nachdenken werde.



 

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